Die CSU bleibt autoritär und selbstverliebt auf Kurs
Neulich in dem kleinen bayerischen Dorf B. Ein Chronist notiert. Die Kommunalwahlen vom 8. März liegen hinter uns. Auf die Ergebnisse folgen die ersten Taten. Gemeinderatssitzung eins unter der neuen Führung. Hat sich etwas verändert? Eher nicht. Die CSU fährt weiter den wohlbekannten Kurs der Härte und der Konfrontation. Am Mittwoch dem 6. Mai anno 2026 malte sich vor den wenigen Anwesenden aus Bürgerschaft von B. ein Bild. In der Gemeinderatssitzung wurde wider besserer Argumente jeder belegbare Posten besetzt mit Mitgliedern einer Union, die sowohl „christlich“ als auch „sozial“ in ihrem Namen trägt und diesen Attributen in schlechter Tradition Hohn spricht. Hartes Urteil? Mitnichten. Ich war dabei. Da ich bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv bin und daher zu jeder Ratssitzung gehe, zu der ich’s schaffe. Vorab: Das Nachstehende spiegelt in keiner Weise die Auffassung der Partei oder der Fraktion. Das hier Zusammengefasste ist ferner nicht abgestimmt mit Akteuren aus der Ortsgruppe. Ich schreibe frei.
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