Ausstellung

Das Apartment als Medium

Zilla Leutenegger (Jahrgang 1968) malt in den Raum, installiert multimedial und verstört durch die Distanz, die sie mit ihrer Arbeit erzeugt – die zugleich distanzlos ist. Ein altes Thema greift sie auf: Ist nicht etwa alles vermittelt? Und ist nicht das Natürliche, Echte eine Fata Morgana? Welche Rolle spielt die Biografie für die Kunst? Diese und ähnliche Fragen stellt die Schweizerin in ihrer Ausstellung "Ring My Bell" in der Pinakothek der Moderne, die ich Ende Juni besucht habe.

Ein Kuss aus reinem Licht

Leicht unterstellt man dem Rokoko neckische Laszivität. Und das, so will's der Kanon, sollen die Kunstwerke, etwa von Jean-Honoré Fragonard, in Reinkultur repräsentieren. Natürlich steckt ein Fünkchen Wahrheit in diesem Klischee. Doch die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe erweitert unseren Blick auf diesen 1732 geborenen Meister.

Okwui Enwezor ist künstlerischer Leiter der nächsten Biennale von Venedig

Okwui Enwezor, Direktor am Haus der Kunst, München, und künstlerischer Leiter der Documenta 11, ist zum künstlerischen Leiter der der 56. Biennale di Venezia (2015, Venedig, Giardini und Arsenale, 9. Mai - 22. November) ernannt worden. Paolo Baratta, Biennale-Präsident, kommentierte seine Ernennung mit den Worten: "Okwui Enwezors Forschungsschwerpunkt liegt auf dem komplexen Phänomen der Globalisierung und ihren Bezügen zur Verwurzelung im Lokalen.

Alte Meister und Allan Sekula

Im vergangenen Monat erlebte ich die wunderbare Arbeit der Kuratoren der Alten Pinakothek, München, wie sie Teile der Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in ihr Haus führten und zu einer fantastischen Ausstellung über Typologie, Präfiguration und Darstellungen des Alten Testaments zusammen komponierten. Meine Rezension unter dem Titel "Ein Netzwerk der Verheißungen" dazu im artmagazine.cc.

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