Juni 2013

Desiderat Kunsthalle

25. April 2013: Der Frühling ist angekommen. Endlich. Während der Raucherpausen muss nun nicht mehr unnütz um die Häuser gezogen werden, weil das Stehen nur Frieren bedeutete. Kurze Runde Richtung Neupfarrplatz und im Regensburg Synagogue Memorial (2005) von Dani Karavan ein Plätzchen finden. Hier ist alles so gemütlich. In diesen maihaften End-Apriltagen wärmt die Sonne schon am Vormittag. Der Kunstbetrieb läuft allerorten auf Hochtouren. Berlin rüstet sich gerade fürs Gallery Weekend. Damit kann die “ewige Reichsstadt” nicht aufwarten.

Time-Out in Regensburg

12. Februar 2013: Gibt es so etwas wie einen Time-Out? Oder mahlen einfach nur die Mühlen so ungeheuerlich langsam, dass es schlichtweg Zeit braucht, bis sich in manchen Museen etwas bewegt? Der Musentempel, klar, ist in der Regel nicht so schnell wie die kommerzielle Galerie. Das braucht er auch nicht zu sein, behütet er doch seine Schätze für die Ewigkeit und nicht den nächsten Laufkunden.

Herkules im Olymp

Kassel. Das Welterbekomittee der UNESCO hat in seiner Sitzung am 23. Juni in Phnom Penh, Kambodscha, beschlossen, den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufzunehmen, berichten Sprecher der Museumslandschaft Hessen Kassel.

Impressum und Kontakt

Barbing, 2018

Zweck dieser Site ist die Veröffentlichung von Texten, Fotografien und Forschungsergebnissen von Matthias Kampmann (auch als Matthias Weiß). Diese Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Für alle Inhalte (Text/Bild/Klang/Film), sofern sie nicht anders gekennzeichnet sind, gilt die Creative-Commons-Lizenz und damit die eingeräumten Verwertungsrechte. Den juristisch gültigen Wortlaut finden Sie an dieser Stelle:

About

Texte über Kunst und ihre Geschichte

Matthias Kampmann, Barbing 2019

Kunsthistoriker, -kritiker, Journalist, Lehrbeauftragter, Mitglied des DJV und AICA

Biografisches

Zur Person

•geboren 1966 in Unna.
•1997 Magister Artium an der Ruhr-Universität Bochum.
•1998 bis 2000 Volontariat beim Westfälischen Anzeiger Hamm.
•2000 bis 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 541, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
•2002 bis 2004 freier Kurator, freier Mitarbeiter bei Hartware MedienKunstVerein.
•2005 bis 2006 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Projektmanagement Gemeinde Großpösna, Soziokulturelles Zentrum KuHstall, Großpösna, freier Kurator.

Magister

Das Verhältnis von Wirklichkeit zu Bildwirklichkeit in den Trompe l'oeil-Stilleben von Samuel van Hoogstraten, 1997

Promotion

Netzkunst. Ihre Systematisierung und Auslegung anhand von Einzelbeispielen

Reden

Auf dieser Seite finden Sie Manuskripte zu einer Reihe von Reden, die ich im Rahmen von Ausstellungseröffnungen gehalten habe.

“Is simplicity best or simply the easiest?”

Die komplizierte Einfachheit der Dinge und des Handelns im Werk von Jårg Geismar
Vortrag in der Kunsthalle Kiel anlässlich der Ausstellung “Blumen der Fremde” von Jårg Geismar im Mahnmal Kilian im Flanderbunker, Hindenburgufer 275, 24106 Kiel
© Matthias Kampmann 2012

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Gewebekomplikationen

Installationsansicht (c) Arnold Reinisch

Ein Text anlässlich der Ausstellung von Arnold Reinisch und Alfred Resch in der Künstlerzeche Herne

Zum großen Ganzen

Porträt ohne Individuum

Über den Wandel des Porträts und neuere Tendenzen, die Anlass geben, den Begriff auf metaphorische Art und Weise zu erweitern.

Incurably Romantic

Andenken einer Nähe in künstlerisch-mutuellen Medien-Umgebungen

Spitzweg

Kittleriana 1

Texte

Über die Kunst, die Medien und ihre Geschichten

Ein Teil meiner Arbeiten aus über zehn Jahren, teils veröffentlicht, teils auch nicht, steht Ihnen hier zur freien Verwertung zur Verfügung – abgesehen von kommerzieller Nutzung. Gemäß der Creative Commons License 3.0 DE dürfen die Inhalte nicht verändert werden.

Im Jenseits der Schamgrenzen

5.450.000 Google-Hits, wenn man das Wort Youporn in die Maske des amerikanischen Suchmaschinen-Giganten eingibt. Beeindruckend, aber selbst Beate Uhse liefert über drei Millionen Treffer. Derart lässt sich mit einschlägigen Begriffen und Firmen weiter verfahren, und man kommt zu dem Schluss, dass das immer noch recht junge Lieblingsmedium postindustrieller Gesellschaften vor allem eins verheißt: schnelle, variantenreiche Bilder für die flotte Befriedigung der Schreihälse unterhalb des Gürtels. Gegenprobe: Youtube. Nun, diese Suche rückt das Bild wieder ins Lot.

Spielräume – Klangräume

Anmerkungen zum Soundtrack in Computerspielen, Musik und bildender Kunst

Grand Theft und der Sound

«In fact, oftentimes the mark of superior sound design is that you don't consciously notice it at all.»

Glenn McDonald, gamespot

Aufenthalt im Transit

Skizzen über Flure, Korridore und Passagen in der Malerei von Anja Ganster

Anja Ganster: Schiffskorridor, 2008 (c) Anja Ganster

Der Realitätsgehalt der Fiktion

Anmerkungen zur künstlerischen Arbeit von Richard Kriesche

Richard Kriesche, Installation in Marl 2007

The Renaissance of the Wirtschaftswerte

The Wizards of OS 3, Public Library

Wirtschaftswerte revisited, WOS3

An exhibition project by Inke Arns and Florian Cramer

Die Form der Emotion

Was Barock und Gegenwart gemein haben könnten.

Pozzo, San Ignacio

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