Der Fall Relomorenotius

Der «Fall Relotius» ist bereits ein sprachliches Klischee und als solches von Journalisten zu vermeiden. Den Autor verwundert es, dass die Person des Ex-Spiegel-Schreibers in der Publikation eines Immer-noch-Spiegel-Schreibers wichtiger ist, als der Sachverhalt, der im Untertitel von Juan Morenos Buch angeschrieben wurde.

Sprachtagebuch, 5. Dezember 2018

"Ich würde sagen." Jemand sagt also nicht, sondern sagte etwas, wenn die Umstände danach wären. Ganz gleich, welchen Sender man einstellt, es begegnen den Hörer*innen immer wieder diese Aussagen. Dabei meinen die Sprecher*innen doch eigentlich, dass sie das danach Folgende so auch meinen. Wie sieht es im Maschinenraum der Sprache diesbezüglich aus? Hierzu lesen Sie nachfolgende Anmerkungen.

Sprachtagebuch, 10. Oktober 2018

Alexander Gauland wird der Hitler-Paraphrasierung von zwei Historiker-Autoritäten in einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überführt, liest man heute, am 10. Oktober 2018, auf den Seiten des Deutschlandfunk 24. Der Autor leugnet. Es ist zu fragen, was das für die Sprache des öffentlichen Diskurses bedeutet.

Sprachtagebuch 26. September 2018

Stakkatohaft werden Hauptsätze bisweilen aneinandergereiht. Oft frage ich mich bei der Lektüre solcher Konstruktionen, ob ein Text nicht leichter zu lesen wäre, wenn die Autor*innen auf dieses rhetorische Mittel verzichten würden. Ganz gleich, welcher Art der Text ist: Heute findet sich das Zusammenfassen in jeder Textsorte. Hier habe ich mir nur ein Beispiel zufällig herausgepickt.

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